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Mitgefühl für jene, die zu kämpfen haben Liahona, September 2004, Seiten 20-24 (My Battle with Same Sex Attraction, Ensign, August 2002, p.49) Freundschaft und Mitgefühl kann dem Kraft schenken, der sich zum eigenen Geschlecht hingezogen fühlt. Name is der Redaktion bekannt Die inspirierende Geschichte von Hanna im Alten Testament zeigt, welchen Kummer eine Frau erlebt, weil sie eine Zeit lang keine Familie im üblichen Sinne hat, da sie keine Kinder bekommen kann. Sie wurde von der anderen Frau ihres Mann gedemütigt, „weil der Herr ihren Schoß verschlossen hatte“, und „Hanna war verzweifelt, betete zum Herrn und weinte sehr“ (1. Samuel 1:6,10). Sie war zwar verzweifelt – aber sie war nicht wütend oder zynische, sondern sehr traurig. Heute gibt es in der Kirche Mitglieder, die auch „verzweifelt“ sind, weil sie die Freude, die das Familienleben mit sich bringt, nicht in vollem Ausmaß erfahren können. Sie sind nicht unfruchtbar und ihnen ist es nicht verwehrt gewesen, einen passenden Partner zu finden. Sie können aufgrund ihrer sexuellen Orientierung noch keine eigene Familie haben. Es geht um diejenigen Brüder und Schwestern in der Kirche, die sich zum eigenen Geschlecht hingezogen fühlen und beständig danach trachten, die Gebote zu halten. Sie stellen sich gegen die derzeit verbreitete Meinung, dass Homosexualität eine akzeptable Lebensweise sei. Sie sind der Meinung, dass man niemanden aufgrund dessen, womit er versucht wird, verurteilen darf; sie lehnen die Bezeichnung „schwul“ ab und nehmen stattdessen den Namen Christi auf sich. Ich bin einer von ihnen.
Durch Ausharren wird man stark Wir, die wir vor dieser Herausforderung stehen, können nur dann ein rechtschaffenes Leben führen, wenn wir das, wonach sich fast jedes Herz sehnt, auf später verschieben oder ganz darauf verzichten: eine Partnerschaft und die Vollkommenheit, die man nur in der Ehe erleben kann. Immer, wenn ich die schmerzliche Einsamkeit spüre, die mit dieser Tatsache einhergeht, finde ich ienen Ersatz für eine Partnerschaft in den schützenden Armen des Erretters und seinem Sühnopfer. In solchen Augenblicken gewinnen die Worte des Erretters: „Meine Gnade genügt dir“ (2. Korinther 12:9), noch viel mehr an Bedeutung. Es ist qualvoll, zwischen zwei Stühlen zu sitzen: Einerseits will man Christus folgen und seine Lehren über Ehe und Familie beherzigen, andererseits ist man aufgrund der sexuellen Neigung, die dazu im Widerspruch steht, nicht dazu in der Lage. In Zeiten der Not tröste ich mich mit dem, was der Herr in Lehre und Bündnisse 58:2,3 verheißt: „2Gesegnet ist, wer meine Gebote hält, sei es im Leben oder im Tod; und wer in Drangsal treu ist, dessen Lohn im Himmelreich wird umso größer sein. 3Mit euren natürlichen Augen könnt ihr zur gegenwärtigen Zeit die Absicht eures Gottes in Bezug auf das, was später noch geschehen wird, nicht sehen, auch nicht die Herrlichkeit, die nach viel Dransal folgen wird.“ An dieser Stelle möchte ich anhand meiner Erlebnisse versuchen darzulegen, vor welchen Herausforderungen viele Mitglieder der Kirche stehen, die sich zum eigenen Geschlecht hingezogen fühlen, und welche Bedürfnisse sie haben. Vielleicht ruft dies mehr Verständnis und Mitgefühl bei Freunden, Angehörigen und Mitgliedern hervor. Dies wiederum kann uns helfen, der Versuchung nicht nachzugeben.
Wir entscheiden, wie wir reagieren, nicht, womit wir versucht werden Es kommt selten vor, dass ein Mitglied, das sich zum eigenen Geschlecht hingezogen fühlt, anderen davon erzählt. Mir persönlich reicht es, dass nur der Herr, meinBischof und ein paar gute, verständnisvolle Freunde davon wissen. Manchmal können jedoch Angehörige oder Mitglieder in der Gemeinde bzw. Zweig ahnen, dass man diese Gefühle hegt. Ich weiß nicht, ob andere dies bei mir denken; jedenfalls bin ich dankbar, dass ich in der Kirche nie leichtfertige Witze oder Klatsch über einen Kampf gehört habe, bei dem das ewige Schicksal des Betroffenen auf dem Spiel steht. Elder Dallin H. Oaks vom Kollegium der Zwölf Apostel hat gesagt: „Jemand, der sich zum eigenen Geschlecht hingezogen fühlt, ... braucht besonders viel Liebe und Ansporn. ... Hier ist es die Aufgabe der Mitglieder, ... diese Liebe und diesen Ansporn zu geben“ („Wenn man zum eigenen Geschlecht hingezogen fühlt“, Der Stern, März 1996, Seite 24). Uns plagt oft die Angst, als „Sonderling“ zu gelten, der sich für derartige Gefühle entschieden hat. Für die meisten Heiligen der Letzten Tage, die mit dieser Herausforderung konfrontiert sind, trifft dies ganz und gar nicht zu. Jemand hat einmal geschrieben: „Warum sollte jemand, der fest davon überzeugt ist, dass die Kirche Jesu Christi der Heiligen Tage von Gott stammt, einen schmerzlichen Konflikt mit diesem Zeugnis bewusst auf sich nehmen ... ? Die Anziehung zum eigenen Geschlecht stellt ein äußerst schwieriges Problem für Mitglieder der Kirche dar und nur selten entscheiden sie sich bewusst dafür. Selbst die tapfersten können davon betroffen sein“ (Erin Eldridge, Born That Way?, 1994, Seite 33). Wir können nur entscheiden, ob wir der Versuchung widerstehen oder ihr nachgeben, nicht, ob wir uns der Versuchung aussetzen wollen. Die Lehre von der Entscheidungsfreiheit steht im Widerspruch zu den weltlichen Bemühungen, Homosexualität mit angeblichen biologischen oder physiologischen Gründen zu rechtfertigen. Elder Oaks hat gesagt: „Wenn wir das Alter beziehungsweise den Zustand der Verantwortlichkeit erreicht haben, können wir unsere Taten und Gedanken, die nicht mit den Geboten Gottes in Einklang stehen, nicht mehr damit entschuldigen, dass wir eben so geboren sind. Wir müssen vielmehr lernen, so zu leben, dass eine irdische Schwäche uns nicht davon abhält, das ewige Ziel zu erreichen“ (Liahona, März 1996, Seite 18). Sicher kann uns der, der die rhetorische Frage stellt: „Ist beim Herrn etwas unmöglich?“ (Genesis 18:14), dabei helfen, diese Neigung in den Griff zu bekommen.
Ängste, die mit der Umkehr verbunden sind Als ich mich dann entschloss, von meinem homosexuellen Verhalten Umkehr zu üben, hatte ich zuerst große Angsst vor der Reaktion des Bischofs. Würde er angewidert oder zornig sein? Würde ich mich danach noch schlechter fühlen als ohnehin schon angesichts meiner Sünde? Ich fürchtete mich, ein derart persönliches Problem einzugestehen und schob die Umkehr viele Monate hinaus. Als ich dann schließlich eine Unterredung mit meinem Bischof hatte, ließ er mich meine Schuld nicht noch heftiger spüren, sondern rief mich mit so einladenden Worten wie denen Almas zurück in die Herde: „Wenn ihr eine Herzenswandlung erlebt habt und wenn euch so zumute gewesen ist, als solltet ihr den Gesang der erlösenden Liebe singen, so frage ich euch: Ist euch auch jetzt danach zumute?“ (Alma 5:26). Die ruhige, vom Geist getragene Reaktion des Bischofs auf mein Geständnis machte es mir leichter, auch später mit ihm zu sprechen, denn ich wusste, dass ich Liebe und Hilfe bekommen würde. Seine christliche Sichtweise half mir bei der Umkehr. Genauso schlimm wie der Gang zum Bischof war das Gefühl, unwürdig zu sein und in der Kirche mit Menschen zusammen zu sein, die ein gutes Leben führten und nicht solche Sünden begangen hatten wie ich. Ich war davon überzeugt, dass an meinem ersten Sonntag nach meiner Rückkehr jeder tief in meine Seele blicken und wissen konnte, welche Schuld ich auf mich geladen hatte und was für Gefühle mir zu schaffen machten. Stattdessen hießen mich die Mitglieder der Gemeinde herzlich willkommen und meine Angst verflog. Die Umkehr wäre weitaus schwieriger gewesen, wäre ich erst ein weniger aktives Mitglied und dann ein weniger integriertes Mitglied der Gemeinde gewesen. Unterstützung und Liebe von Freunden und Angehörigen in der Kirche sind für die Umkehr unbedingt erforderlich. Als ich mich das erste Mal Hilfe suchend an ein paar langjährige Freunde wandte und ihnen von meinem Problem erzählte, fürchtete ich, sie würden mich zurückweisen. Doch genauso wenig, wie der Erretter jemanden wegen seiner Versuchungen abwies, wiesen mich meine Freunde wegen meiner Schwäche ab. Und waren sie enttäuscht, als sie von meinen Versuchungen und Fehlern erfuhrn, so ersetzten sie dieses Gefühl durch eine Art von Nächstenliebe, wie Präsiden Ezra Taft Benson (1899-1994) sie beschrieben hat: “In meinem Herzen hege ich Liebe für alle Kinder Gottes. Keinem Menschen gegenüber hege ich ungute Gefühle. So wie Sie hasse ich die Sünde, aber ich empfinde Liebe für den Sunder. Wir alle müssen umkehren“ (The Teachings of Ezra Taft Benson, 1988, Seite 75; Hervorgebung hinzugefügt). Wenn ich meine, ich verliere die Kontrolle, dann fühle ich mich sehr gesegnet, dass ich diese Freunde habe, die mir zuhören und mir Mut machen. Sie bestärken mich im Entschluss, bis ans Ende auszuharren. Die Worte, die den Propheten Joseph Smith getröstet und aufgerichtet haben, trösten und erbauen auch mich: „Deine Freunde stehen doch zu dir, und sie werden dich wieder willkommen heißen, mit warmem Herzen und freundlicher Hand“ (LuB 121:9).
Eine Versuchung ist keine Übertretung Einige meinen, all, die sich zum eigenen Geschlecht hingezogen fühlen, seien sittlich verderbt. Doch – und das muss ich mir auch oft ins Gedächtnis rufen – da ich Umkehr geübt habe und ernstlich danach trachte, die Gebote zu halten, bin ich genauso würdig wie andere rechtschaffene Heilige der Letzten Tage, eine Berufung zu erfüllen und im Tempel zu dienen, vom Abendmahl zu nehmen, in der Kirche eine Ansprache oder Unterricht zu halten und das Priestertum zu tragen. So, wie Präsident Boyd K. Packer, der Amtierende Präsident des Kollegiums der Zwölf Apostel, gesagt hat: „Wenn ihr euch auf die Versuchung nicht einlasst, braucht ihr auch keine Schuldgefühle zu haben“ („Ihr seid Gottes Tempel“, Liahona, Januar 2001, Seite 87). Vielen von uns fehlt es nicht an Sittlichkeit, ganz im Gegenteil, wir entwickeln geistige Muskeln durch das Krafttraining im Ungemach (Siehe Neal A. Maxwell, „Gut bestehen“, Der Stern, April 1999, Seite 12; siehe auch „Becoming a Discipe“, Ensign, Juni 1996, Seite 15). Bei diesem Kampf kann man dem Vater im Himmel und dem Erretter ganz besonders nahe kommen, denn ob wir siegen, hängt davon ab, ob wir ihnene vollkommen vertrauen. Von diesen Worten des Erretters fühle ich mich ganz besonders angesprochen: „Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken“ (Matthäus 9:12). Einige werden vielleicht von anderen Versuchungen geplagt – Alkohol, Tabak, Pornografie, Glücksspiel oder anderen schwerwiegenden Sünden. Auch wenn wir keiner großen Versuchung ausgesetzt sind, werden wir dennoch jeden Tag auf die Probe gestellt. Und wir glauben nicht, dass jemand, dermit einer großen oder kleinen Versuchung konfrontiert wird, unsittlich ist, nur weil er auf die Probe gestellt wir. Elder Oaks erklärt: „Wir müssen ... immer zwischen sündigem Verhalten und unangemessenen Gefühlen und möglicherweise gefährlichen Neigungngen unterscheiden. Wenn jemand darum ringt, der Versuchung zu widerstehen, müssen wir uns liebevoll um ihn bemühen“ (Liahona, März 1996, Seite 21). Ich bin gesegnet, weil ich Menschen um mich habe, die meinen wahren Charakter sehen und nichts auf oberflächliche Klischees geben. Und damit folgen sie dem Beispiel des Erretters: „Gott sieht nämlich nicht auf das, worauf der Mensch sieht. Der Mensch sieht, was vor den Augen ist, der Herr aber sieht das Herz“ (1. Samuel 16:7). Egal, auf welche Weise wir in Versuchung geführt werden – jeder muss sich auf das Sühnopfer des Erretters stützen, um die Brücke zu bauen, die zum Vater im Himmel zurückführt. Das schafft niemand allein.
Jeder hat sein eigenes Tempo Bei meinem Bemühen, meine Neigung zu überwinden, ist es mir äußerst unangenehm, wenn ein Mitglied oder ein Angehöriger fragt, warum ich nocht nicht verheiratet sei. Noch schlimmer ist allerdings der gefürchtete Satz: „Ich kenne ein Mädchen, das genau zu dir passen würde.“ Für einige besteht eine gute Methode, ihre unnatürliche Neigung zu überwinden, darin mit jemandem vom anderen Geschlecht auszugehen. Andere, die so empfinden wie ich, würden sich zu dem Zeitpunkt noch nicht wohl dabei fühlen. Drängt mich jemand zum Ausgehen, hat dies die unbeabsichtigte Folge, dass ich noch mehr leide und noch frustrierter bin. Ich hoffe, dass ich eines Tages meine Neigung so im Zaum halten kann, dass ich die erten vorsichtigen Schritte zum anderen Geschlecht hin wagen kann. Doch man muss mir zugestehen, dass ich das angehe, ohne dass mir andere ihre Zeitplanung oder Mädchen zum Ausgehen präsentieren. Einige meinen vielleicht, dass die gleichgeschlechtliche Neigung durch Verabredungen und Ehe „geheilt“werden könne. Doch Präsident Gordon B. Hinckley hat sich dagegen ausgesprochen: „Die Ehe darf nicht als therapeutische Maßnahme betrachtet werden, mit deren Hilfe Probleme im Zusammenhang mit homosexuellen Neigungen und Praktiken gelöst werden können. Diese müssen zuerst völlig überwunden werden und der Betreffende muss fest entschlossen sein, niemals wieder in dies Verhaltensweise zu verfallen“ („Reverence and Mortality“, Ensign, Mai 1987, Seite 47). Ob jemand, der sich zum eigenen Geschlecht hingezogen fühlt, den Wunsch hat, eine feste Beziehung aufzubauen und zu heiraten, hängt davon ab, welche Fortschritte er mit der Hilfe des Herrn macht und wie er seine Neigung überwindet. Doch das ist weder einfach, noch geht es schnell. Dabei ist uns Ihre Geduld ein sehr großer Ansporn. In den Massenmedien wird zwar ein anderes Bild gezeichnet, aber es gibt tatsächlich viele, die erfolgreich die Anziehung zum eigenen Geschlecht überwunden haben (Siehe beispielsweise Robert L. Spitzer, „Can Some Gay Men and Lesbians Change Their Sexual Orientation? 200 Participants Reporting a Change from Homosexual to Heterosexual Orientation“, Archives of Sexual Behavior, Oktober 2003, Seiten 403-417). Für andere ist dies ein Kampf, den sie ihr Leben lang ausfechten müssen (Siehe Boyd K. Packer, Liahona, Januar 2001, Seite 87), um zu beweisen, dass sie bereit sind, das zu tun, was der Erretter gesgt hat: sich selbst verleugnen, sein Kreuz auf sich nehmen und ihm nachfolgen (siehe Matthäus 16:24).
Wie können Alleinstehende vor Einsamkeit bewahrt werden? Viele wertvoller als Verkupplungsangebote von Freunden und Mitgliedern ist die Zeit und die Gesellschaft, die viele so freimütig anbieten. Ehepaare nehmen mich in ihren Freundeskreis auf, indem sie mich zum Familienabend oder anderen Unternehmungen einladen. Damit geben sie mir Halt, wenn ich in Versuchung gerate oder einsam bin. Sie sind ein Beispiel fuer die Aufforderung des Erretters, alle einzubeziehen: „Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? Tun das nicht acuh die Zöllner? Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr damit Besonderes? (Matthäus 5:46,47) Ein Gedanke, der mir gelegentlich in den Sinn kommt und der absolut falsch ist, ist, dass ich mich von den Lehren der Kirche über Familie und Ehe ausgeschlossen fühle. Wenn ich etwas mit einer Familie unternehme, kann ich spüren, dass die Lehre über die Familie auch etwas mit mir zu tun hat. Indem sie mich an ihrem Leben teilhaben lassen, erfüllen die Familien die Aufforderung an alle Jünger Christi, dass wir nämlich „willens (sind), einer des anderen Last zu tragen, damit sie leicht sei“ (Mosia 18:8). Wenn ich Zeit mit rechtschaffenen Freunden und deren Familie verbringe, hilft mir das auch, für mich selbst richtige Entscheidungen zu treffen. Wenn ich mich ganz und gar allein gelassen fühle, ist auch die Versuchung am größten, mich in schlechte Gesellschaft zu begeben. Wenn ich jedoch mit Familien Umgang pflege, die nach dem Evangelium leben, kann ich den besseren Weg wählen und ich bekomme einen Vorgeschmack auf die Segungen einer Familie, die ich eines Tages auch haben kann, wenn ich treu bin.
Freude tritt an die Stelle von Leid Wenn Sie wissen oder zumindest vermuten, dass ein rechtschaffener Freund bzw. Eine Freundin oder jemand aus der Familie diese Neigung hat, dann seien Sie gewiss: Wenn er bzw. Sie ein treues Mitglied ist, ist er bzw. Sie ganz bestimmt nicht froh, mit dieser Versuchung konfrontiert zu sein. Setzen Sie bitte Versuchung nicht mit Übertretung gleich. Unser Vater im Himmel und unser Erretter wissen, was wir brauchen, und sie können uns, die wir vor dieser Herausforderung stehen, helfen, bis ans Ende auszuharren. Ein Teil dieser Hilfe wird uns durch wahre Jünger zuteil, die bereit sind, ihre Zeit zu opfern und die uns Verständnis und Mitgefühl schenken. Wenn unsere guten Vorsätze auf diese Weise unterstützt werden und dwir die Lehren des Erretters befolgen, wird unsere Verzweiflung der Freude und Hoffnung weichen, wie es bei Hanna war, als ihre Gebete schließlich erhört wurden (siehe 1. Samuel 2:1). Dann können wir uns besser den Prüfungen im Leben stellen und den Weg nach Hause finden. |